Definition von „QRP“

Unter QRP wird im Amateurfunk der Sendebetrieb mit kleiner Leistung bezeichnet. Der Begriff entstammt der Abkürzung für „Verringern Sie die Sendeleistung“ aus dem Q-Schlüssel. Die funksportliche Herausforderung bei QRP-Betrieb liegt darin, mit kleinster Sendeleistung möglichst große Distanzen zu überbrücken. Hierbei kommt durch die Leistungsbeschränkung der Wahl der Antenne und des Standorts eine besondere Bedeutung zu. QRP-Betrieb erfordert eine Vielzahl von Fähigkeiten um auf den Kurzwellenbändern erfolgreich zu sein.

 

Publikation zu QRP von Peter HB9BMY

Der aktive QRP-Operator Peter HB9BMY hat über diesen Bereich des Amateurfunks einen sehr informativen Artikel verfasst der alle wesentlichen Aspekte von QRP beinhaltet. Die Themen Antennen, Technik und Operating werden mit vielen Beispielen aus dem praktischen Funkverkehr ergänzt. Peter versteht es, die Faszination der kleinen Sendeleistung zu vermitteln.

Er schreibt in seiner Einleitung:

„Zum QRP-Betrieb gehört beinahe untrennbar der Selbstbau. Viele QRPer befassen sich vorwiegend oder ausschliesslich damit. Der Betrieb ihrer Geräte ist ihnen weniger wichtig. Sie sind vollauf zufrieden, wenn sie damit ein paar gemütliche QSOs fahren können. An DX oder gar am Durchbrechen von Pileups sind sie nicht interessiert. DX und Pileups sind ihnen vielleicht sogar ein Gräuel. Obwohl der Selbstbau von QRP-Geräten faszinierend sein kann, ist in meinem Beitrag nicht davon die Rede.

Mein Thema sind die überaus faszinierenden Möglichkeiten des QRP DX-Betriebes sowie die grosse Herausforderung, welche diese Spielart des Amateurfunks an uns und unsere Fähigkeiten stellt. Da die technische Ausrüstung dabei eine entscheidende Rolle spielt, werde ich mich auch dazu äussern. Im Zentrum meiner Ausführungen steht jedoch die QRP Betriebstechnik. Damit sich meine Überlegungen nicht allzu theoretisch und trocken anhören, werde ich immer wieder Erlebnisse aus meiner QRP DX-Praxis einflechten.Zwar befinden sich diese Erlebnisse an der Stelle, worauf sie sich beziehen. Aber um den Gedankengang nicht zu stören, sind sie eingerückt formatiert. Dadurch unterscheiden sie sich optisch gut von den theoretischen Ausführungen.

Die Leser können jeweils selbst entscheiden, ob sie den Text fortlaufend lesen wollen, oder zuerst die theoretischen Ausführungen zum jeweiligen Thema und erst danach die dazu passenden Beispiele aus der Praxis.“

 

Bild HB9BMY
Der Autor, Peter HB9BMY